Am 15. Dezember 2025 berichtet der „Merkurist“ ausführlich über die angespannte Verkehrssituation in Braubach. Der Artikel beschreibt, dass täglich rund 12.000 Fahrzeuge – darunter ein hoher Anteil an Schwerlastverkehr – durch das enge Stadtzentrum fahren und sich besonders am Obertor ein ständiges Nadelöhr bildet. Die Bürgerinitiative „Braubach lebenswerter e.V.“ weist darauf hin, dass Braubach seit Jahren als Ausweichroute zwischen Koblenz und dem Rhein‑Main‑Gebiet dient und dadurch stark belastet wird.
Der Merkurist schildert zudem, dass die aktuelle Entlastung nur vorübergehend ist:
Seit 2024 ist die L335 wegen Bauarbeiten an der Ortsumgehung Dachsenhausen gesperrt. Sobald die Strecke wieder freigegeben wird, rechnet die Initiative mit einer Rückkehr des vollen Verkehrsaufkommens.
Im Zentrum des Berichts steht die von der Bürgerinitiative entwickelte Tunnellösung. Vorgesehen ist ein rund 450 Meter langer Tunnel, der den Verkehr vom südöstlichen Ortseingang zur B42 führen soll. Eine ursprünglich geplante Überführung über die Bahnlinie wurde aus Gründen des UNESCO‑Welterbeschutzes abgelehnt. Nun wird geprüft, ob eine Unterquerung der Gleise möglich und mit den Vorgaben vereinbar ist. Dafür müsste die B42 auf mehreren hundert Metern abgesenkt werden.
Der Merkurist ordnet diese Pläne als wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer langfristigen Ortsumgehung ein, die Braubach nachhaltig vom Durchgangsverkehr befreien könnte.
Zum Bericht des Merkurist geht es hier:
https://merkurist.de/koblenz/verkehrsbelastung-12-000-fahrzeuge-taeglich-rettet-ein-tunnel-braubach-vor-dem-verkehr_QtCU